Ein Bild an der Wand befestigen, ohne sie zu beschädigen: Haken und leichte Lösungen
Ein Bild aufzuhängen scheint harmlos, bis der Rahmen herunterfällt oder die Wand beschädigt ist. Die richtige Methode hängt vom Gewicht des Rahmens und von der Art der Wand ab. Hier erfahren Sie, wie Sie die passende Befestigung für jede Situation wählen.
Das Gewicht des Rahmens einschätzen
Wiegen Sie den Rahmen mit seinem Inhalt. Diese Angabe entscheidet über alles: unter 2 kg reicht ein einfacher Klebehaken, darüber braucht es einen echten Dübel. Ein großer Rahmen mit Holzrahmen und Glas wiegt oft mehr, als man denkt.
Für leichte Rahmen (unter 2 kg)
- Doppelseitiger Klebehaken: perfekt auf sauberer Farbe, hinterlässt keine Spuren beim Entfernen
- Nagelhaken: für gestrichene Gipskartonwand, ohne schweres Werkzeug
- Clip-Haken: für kleine Rahmen mit Aufhängung, leicht zu entfernen
Für mittlere Rahmen (2 bis 10 kg)
Verwenden Sie einen zum Untergrund passenden Dübel: Universaldübel in Gipskarton oder Beton, Molly-Dübel, wenn der Rahmen bei Gipskarton über 8 kg wiegt. Bohren Sie auf den exakt angegebenen Durchmesser, setzen Sie den Dübel ein und schrauben Sie dann Haken oder Schraube fest.
Für schwere Bilder (über 10 kg)
- Mit einem Detektor die Metallständer hinter dem Gipskarton lokalisieren
- Für sehr schwere Bilder direkt in den Ständer schrauben
- Zwei beabstandete Befestigungen statt einer einzigen mittigen verwenden
- Für wertvolle Stücke ein Sicherheitsseil an der Wand vorsehen
Die richtige Höhe
Die Museumsregel: Die Mitte des Bildes muss 150 cm über dem Boden liegen (in Augenhöhe). An einer Sofawand platzieren Sie die Unterkante des Rahmens 20-25 cm über der Rückenlehne. Bei einer Komposition richten Sie die Bildmitten auf derselben Linie aus.
Mit der richtigen, auf das Gewicht abgestimmten Befestigung und einer durchdachten Höhe bleiben Ihre Bilder jahrelang an ihrem Platz, ohne die Wand zu beschädigen.