Einen Komposter aus Paletten bauen: der Zero-Waste-Trick für Ihren Garten

Einen Komposter aus gebrauchten Paletten zu bauen ist ein schnelles, günstiges und ökologisches Projekt: Sie recyceln Paletten, reduzieren Ihren Abfall und erhalten kostenlosen natürlichen Dünger für Ihren Garten. Rechnen Sie mit einem halben Tag Arbeit, ein wenig Material und ein paar einfachen Handgriffen, um in 6 bis 12 Monaten gut gereiften Kompost zu erhalten.

Das benötigte Material und Werkzeug

Paletten auswählen und vorbereiten

Bevorzugen Sie Paletten in gutem Zustand, die nicht mit Chemikalien behandelt wurden: Paletten mit der Kennzeichnung HT (heat treated) sind ideal. Entfernen Sie überstehende Nägel und Klammern mit einer Brechstange und schleifen Sie raue Stellen ab. Wenn eine Palette zu stark beschädigt ist, behalten Sie ihre Bretter, um die Vorderklappe zu bauen oder die Ecken zu verstärken.

Den Komposter zusammenbauen

  1. Wählen Sie einen halbschattigen Standort auf ebenem, gut durchlässigem Boden
  2. Befestigen Sie zwei senkrechte Paletten für die Rückwand und eine Seite, indem Sie sie an den Ecken verschrauben
  3. Fügen Sie die dritte Palette für die zweite Seite hinzu
  4. Setzen Sie die vierte Palette an der Vorderseite ein, abnehmbar oder zugeschnitten
  5. Verstärken Sie die Ecken mit Metallwinkeln und prüfen Sie die Stabilität
  6. Schneiden Sie unten an der Vorderpalette 2 bis 3 Leisten zu, um eine leicht zu öffnende Klappe zu erhalten

Der richtige Standort und die Belüftung

Kompost befüllen und pflegen

  1. Wechseln Sie braune Materialien (Laub, Pappe, Hobelspäne) und grüne Materialien (Gemüseschalen, Rasenschnitt) ab
  2. Geben Sie Ihre Abfälle in 5 bis 10 cm dicken Schichten hinzu und mischen Sie sie leicht
  3. Bewässern Sie leicht, wenn der Kompost trocken ist, und achten Sie darauf, dass er feucht bleibt wie ein ausgewrungener Schwamm
  4. Setzen Sie den Kompost alle 2 bis 4 Wochen mit einer Mistgabel um, um ihn zu belüften
  5. Entnehmen Sie den reifen Kompost nach 6 bis 12 Monaten am Boden und an den Seiten des Behälters
Tipp: Für einen ausgewogenen Kompost halten Sie das richtige Verhältnis ein: etwa 2 Volumen braune zu 1 Volumen grüne Materialien. Ein zu feuchter, übel riechender Kompost hat zu wenig braune Materialien; geben Sie zerkleinerte Pappe oder Laub hinzu. Halten Sie immer einen Vorrat an Laub neben dem Behälter bereit, um Ungleichgewichte auszugleichen.

Was darf auf den Kompost?

Die Kompostierungsdauer und der richtige Zeitpunkt

Ein ausgewogener und regelmäßig umgesetzter Kompost ist in 6 bis 12 Monaten reif. Der Prozess beschleunigt sich im Sommer, wenn die Innentemperatur des Haufens auf 50-60 °C steigt, und verlangsamt sich im Winter. Der Kompost ist fertig, wenn er eine dunkle, krümelige Textur und einen Geruch nach Waldboden hat: Er erinnert nicht mehr an die ursprünglichen Abfälle. Sieben Sie ihn bei Bedarf, um zu große Stücke zu entfernen, die zurück in den Behälter kommen. Verteilen Sie ihn im Herbst oder Frühjahr im Gemüsegarten, 2 bis 3 cm dick, und arbeiten Sie ihn leicht mit einem Kultivator in die Erde ein.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

In einem halben Tag bauen Sie einen stabilen und kostenlosen Komposter, der Ihre Küchen- und Gartenabfälle jahrelang verwertet. Der so gewonnene Kompost ist reich und dunkel und düngt Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete auf natürliche Weise. Ein einfaches, nützliches und erfüllendes Projekt für alle Gärtner, die auf ihren ökologischen Fußabdruck achten. Um noch weiter zu gehen, bauen Sie einen zweiten Behälter aus Paletten: Sie können den Kompost während der Reifung dorthin umfüllen, während der erste weiterhin Ihre Abfälle aufnimmt – eine ideale Methode, um schneller und besser strukturierten Kompost zu erhalten. Als Ergänzung garantiert Ihnen ein drittes Fach zur Lagerung von Laub und Häckselgut, dass Sie immer braune Materialien zur Hand haben, um Ihre Zugaben auszugleichen.

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