Den richtigen Bohrer wählen: Ratgeber für Größen und Materialien

Ein ungeeigneter Bohrer ist die Ursache Nr. 1 für Fehlschläge beim Heimwerken: rutschiger Bohrer, Bruch, Ausbrüche oder ein zu großes oder zu kleines Loch für den Dübel. Den richtigen Bohrer zu wählen, ist die Grundlage eines erfolgreichen Bohrens. Dieser Ratgeber erklärt Ihnen alles, einfach.

Die verschiedenen Bohrerarten

Betonbohrer (oder Schlagbohrer)

Erkennbar an seiner Hartmetallspitze (Metallplättchen am Ende), bohrt er in Beton, Ziegel und Kalksandstein. Verwenden Sie ihn im Schlagmodus an einer Schlagbohrmaschine oder mit einem Bohrhammer für die großen Durchmesser.

Holzbohrer

Seine Zentrierspitze führt ihn im Holz, ohne abzudriften. Es gibt ihn als Standardversion oder als Holzspiralbohrer. Verwenden Sie ihn niemals auf Beton: Er würde sofort stumpf.

Metallbohrer (HSS)

Aus Schnellarbeitsstahl (HSS) bohrt er in Metall, Alu und Edelstahl (für Edelstahl einen HSS-Co-Bohrer mit Kobalt wählen). Verwenden Sie ihn bei langsamer Drehzahl mit etwas Schmiermittel zum Kühlen.

Fliesenbohrer

Mit Kreuz- oder Diamantspitze bohrt er in Keramik, Steinzeug und Porzellan bei kleiner Drehzahl, ohne Schlag.

Welcher Durchmesser für welchen Dübel?

Goldene Regel: Der Bohrer muss exakt den Durchmesser des Dübels haben. Dieser Durchmesser ist immer auf der Verpackung der Dübel angegeben. Gängige Beispiele:

Die Länge des Bohrers

Der Bohrer muss länger als der Dübel sein, denn er bohrt das Loch, in das der gesamte Dübel eintauchen muss. Für einen 40 mm langen Dübel verwenden Sie einen Bohrer von mindestens 60 mm (Dübel + 20 mm Sicherheit).

Der Bohrmodus: welche Einstellung?

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

Tipp: Investieren Sie in ein komplettes Bohrerset (5 bis 10 mm): Das ist die rentabelste Anschaffung für den Anfang. Prüfen Sie, dass es die 4 Arten enthält: Beton, Holz, Metall und einen Fliesenbohrer.
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