Ein Hochbeet bauen: der komplette Plan für Anfänger

Das Hochbeet bietet viele Vorteile: kein Umgraben, im Frühjahr wärmerer Boden, leichterer Zugang für Menschen mit Bückenbeschwerden und weniger Schnecken. Ein Hochbeet aus Brettern zu bauen ist ein einfaches Projekt, an einem Wochenende machbar, für etwa dreißig Euro Material. Hier ist ein Plan von 120 × 80 × 40 cm, leicht anpassbar.

Die Maße und das Erdvolumen

Ein 40 cm hohes Beet passt für die meisten Gemüse- und Kräutersorten; 50 bis 60 cm sind besser für Karotten und lange Wurzeln und bequemer, um stehend oder sitzend zu gärtnern. Die Breite sollte unter 120 cm bleiben, um die Mitte zu erreichen, ohne auf die Erde zu treten. Für ein Beet von 120 × 80 × 40 cm rechnen Sie mit etwa 380 Litern Pflanzerde und Kompost.

Das Holz, das für den Bodenkontakt geeignet ist

Da das Beet in direktem Kontakt mit feuchtem Boden steht, wählen Sie ein Holz, das nicht zu schnell fault. Douglasie und Lärche sind natürlich widerstandsfähig; kesseldruckimprägniertes Kiefernholz Klasse 4 ist wirtschaftlich. Vermeiden Sie Eisenbahnschwellen oder mit schädlichen Stoffen behandeltes Holz, deren Substanzen zu Ihrem Gemüse wandern könnten. Eine Geotextil-Auskleidung am Boden hält die Erde zurück und lässt zugleich das Wasser durch.

Der Aufbau in sechs Schritten

  1. Schneiden Sie die Bretter auf die gewählten Maße und schleifen Sie die Kanten
  2. Verbinden Sie die 4 Seiten mit Schrauben zum Rahmen und prüfen Sie die Rechtwinkligkeit
  3. Verstärken Sie die Ecken mit Metallwinkeln
  4. Stellen Sie das Beet an den endgültigen Standort (mindestens 6 Stunden Sonne pro Tag für Gemüse)
  5. Legen Sie den Boden mit einem Geotextil aus, mit kleinen Klammern befestigt
  6. Füllen Sie mit Pflanzerde und Kompost und vermengen Sie grob

Das Befüllen: die Schichtmethode

Um Pflanzerde zu sparen und die Drainage zu verbessern, befüllen Sie das Beet in Schichten: unten Zweige und Reisig (etwa 20 % des Volumens), dann groben Kompost und schließlich die Pflanzerde an der Oberfläche. Diese Methode schafft eine Reserve an organischem Material, das die Pflanzen über die Saisons hinweg nährt. Am Jahresende ergänzen Sie mit 3 bis 5 cm reifem Kompost.

Tipp: Stellen Sie Ihr Hochbeet vor dem Winter auf und befüllen Sie es im Herbst in Schichten: Das organische Material zersetzt sich im Winter und der Boden ist im Frühjahr bereit. Um zu starkes Absetzen der Erde zu vermeiden, treten Sie nie hinein: Erreichen Sie die Mitte von den Seiten. Eine Mulchschicht aus Stroh oder Grasschnitt an der Oberfläche reduziert das Gießen und das Unkraut, während sie den Boden nährt.

Was in ein Hochbeet pflanzen?

Die 40 cm Tiefe und der im Frühjahr schneller erwärmte Boden ermöglichen den Anbau einer großen Vielfalt an Gemüse und Kräutern. Kombinieren Sie Pflanzen, die sich ergänzen: Tiefwurzler und Flachkulturen vertragen sich in einem gut gefüllten Beet gut.

Das Gießen und die Pflege

Ein Hochbeet trocknet schneller als ein klassischer Gemüsegarten, besonders im Sommer: Die Erde erwärmt sich und das Wasser verdunstet schneller. Gießen Sie am Fuß, am besten morgens oder abends, und mulchen Sie, um die Feuchtigkeit zu halten. Geben Sie im Frühjahr und im Herbst reifen Kompost an der Oberfläche hinzu, um die Fruchtbarkeit zu erhalten. Am Saisonende entfernen Sie die verwelkten Pflanzen und lassen die Erde an Ort und Stelle, genährt durch die Schichten des Jahres.

Die Fehler, die Sie vermeiden sollten

Ein Hochbeet zu bauen ist für jeden Heimwerker machbar: ein Wochenende, ein paar Douglasien- oder behandelte Kiefernbretter, Edelstahlschrauben und eine Geotextil-Auskleidung genügen. Sie erhalten einen produktiven Gemüsegarten, der leichter zu pflegen und im Frühjahr wärmer ist. Wählen Sie einen sonnigen Standort, füllen Sie in Schichten und genießen Sie gesundes Gemüse, geerntet in Griffhöhe.

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